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Denkfehler

Veröffentlicht am 22.11.2023

Es klingt logisch: Weniger Energie hineingeben und schon funktioniert die Maschine Mensch nach den Regeln der Physik und baut aufgrund des dadurch entstehenden Energiemangels das Körpergewicht ab. Also weniger zu essen führt demzufolge zu weniger Gewicht. Es stellt sich nur die Frage: Warum scheitern dann nahezu Alle, die versuchen abzunehmen? Anders gefragt: Warum nehmen Menschen nicht langfristig ab, selbst dann nicht, wenn sie dauerhaft weniger essen?

 

Sehr viele Dicke und vielleicht auch Sie, liebe Leser:innen, haben schon Diäten oder andere Produkte zur Gewichtsabnahme angewendet und hatten, wenn überhaupt, nur kurzfristig Erfolg. Dennoch hört das Dauerbombardement nicht auf: Medien, Mediziner:innen oder Abnehmindustrie befeuern uns weiter mit der Idee, einfach weniger Essen und schon gelingt die Abnahme. Der Nachteil solchen Tuns: Am Ende bleiben Schuld- und Versagensgefühle bei Ihnen. Ich möchte Ihnen deshalb in diesem Text erläutern, dass hinter den Verlautbarungen zur Gewichtsabnahme ein Denkfehler steckt. Mit diesen Erkenntnissen verbleiben die Gefühle des Scheiterns und Versagens nicht mehr bei Ihnen und Sie gehen vielleicht schon einen ersten Schritt in Richtung Entlastung und Selbstbejahung, die an die Stelle der Selbstverurteilung treten.

Dünne essen meist mehr als Dicke

Überrascht Sie diese Überschrift? Aber ja, es gibt diese Untersuchungsergebnisse, dass Dünne im Durchschnitt sogar mehr essen als Dicke. Das ist der Tatsache geschuldet, dass wir Menschen eben keine Maschinen sind. Jeder Körper macht sein eigenes Ding mit der Energie aus dem Essen. Zur Erklärung dazu ein kleiner Exkurs in die Biologie: Schon die aus der Nahrung aufgenommene Energiemenge, also wie viel der geschluckten Kalorien überhaupt im Darm aufgenommen werden, ist bei jedem Menschen anders. Wie groß dieser Unterschied ist, ist schon lange Streitthema in der Wissenschaft und noch nicht letztgültig geklärt.

 

Weit entscheidender ist jedoch die Tatsache, dass jeder Körper unterschiedlich viel der aufgenommenen Energie als Wärme abstrahlt. Und dabei kommt es auf den Körperbau- und auf den Stoffwechseltyp an. Also erst einmal eine verblüffende Erkenntnis: Die Kalorienaufnahme zu reduzieren ist schon allein deshalb fragwürdig, weil viele Dicke eh schon weniger davon aufnehmen als Dünne. Es gibt sie, und das ist schon lange bekannt, Menschen, die mit weniger Kalorien auskommen.

Das heißt, Menschen mit hohem Gewicht mit Ratschlägen zum Kaloriensparen zu traktieren führt bei diesen zu mehr Stress und ganz sicher nicht zu weniger Gewicht.

Diplom-Oecotrophologe Edgar Schröer GAP-Zentrum Schwanallee 17  35037 Marburg

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